Früher habe ich selber geraucht, nicht zu knapp sogar. Die Zeiten sind - Gottseidank - lange vorbei, seitdem befällt mich manchmal sogar körperlicher Ekel, wenn's irgendwo nach Zigarettenrauch stinkt.
Gottseidank wohnen bei uns im Haus keine exzessiven Raucher, und bisher ist auch noch kein Mieter auf die Idee gekommen, im Treppenhaus zu rauchen, um die eigene Wohnung geruchsfrei zu halten. Von den vereinzelten Zigarettenkippen abgesehen, die mal vor der Haustür landen, und die leider noch keinem Verursacher zugeordnet werden konnten.
In einem anderen Haus scheint das aber zum Thema zu werden. Die Mieter, die sich bisher stillschweigend darum gekümmert haben, dass die verstreut im Garten und auf den Wegen liegenden Kippen entsorgt werden, sind ausgezogen und nun haben wir buchstäblich den Salat.
Ein erstes Rundschreiben an die Mieter hat ein bisschen Erfolg gezeitigt, auch hier gibt es nur noch vereinzelte Kippen zu finden, dafür landet das Gros im extra vorm Haus bereit gestellten Sandeimerchen.
Dachte ich bisher.
Was ich jedoch letzte Woche gesehen habe, gibt es in diesem Haus unverbesserliche Schmutzfinken. Entweder stehen diese am Fenster ihrer Wohnung und werfen die Kippen von oben aufs Grundstück, was so bereits von Mitmietern angedeutet wurde.
Oder sie stellen sich sogar ins Treppenhaus und werfen die Kippen anschliessend aufs Vordach. Dort fand ich letzte Woche einen unansehnlichen Haufen vor. Leider konnte ich bisher nicht ausfindig machen, wer Verursacher ist, ich hätte ihm zu gerne die Kosten für die Reinigung des Vordaches auferlegt ...
Als erste Massnahme verfasse ich nun wieder einmal ein Rundschreiben, der Eigentümer möchte dieses Verhalten natürlich untersagen, zumal evt. nicht ausgedrückte Kippen auch eine Brandgefahr darstellen ...
Ausserdem wird ein Rauchverbot ausgesprochen, das sowohl für das Treppenhaus und den Keller gilt, als auch für das Grundstück und die Parkplätze.
Ja, ein Eigentümer darf das. Er darf kein Rauchverbot in den gemieteten Wohnungen und auf den Balkonen/Terrassen aussprechen, aber für die Allgemeinräume und das Grundstück schon.
Ich bin gespannt, ob man sich daran halten wird, oder ob man weiter die Kippen aus dem Fenster wirft. Manchmal zweifele ich doch stark an der sozialen Kompetenz einiger Menschen ...
Montag, 7. Mai 2012
Rauchverbot im und am Miethaus
Geschrieben von Martina Preuss
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12:02
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Zuletzt bearbeitet am 11.05.2012 11:12
Tags für diesen Artikel: rauchen, rauchverbot
Donnerstag, 29. März 2012
Zwangsbelüftung
Es gibt eine neue, oder besser: überarbeitete, Lüftungsnorm DIN 1946-6, die bei Sanierungsmassnahmen und Neubauten rechnerische Lüftungskonzepte verlangt.
Zur Vorbeugung von Schimmelpilz und Co. muss bei den heute "dichten" Gebäuden laut Energieeinsparverordnung ein Mindestluftwechsel gewährleistet werden.
Das als rudimentäre Informationen vorausgeschickt wird nun geschlussfolgert, dass der Vermieter/Eigentümer für ein gesundes Wohnklima zu sorgen hat.
Wie das praktisch gehen soll, da man meiner Meinung nach nicht alles über eine Zwangsbelüftung regeln kann?
Der hiesige Haus- und Grundbesitzerverein regt an, dem Mieter konkrete Lüftungsmassnahmen in den Mietvertrag zu schreiben.
Wie konkret das wohl aussehen kann, soll oder muss, Stosslüften, Querlüften, wann, wie oft, bei welcher Tätigkeit, wie lange etc.pp.?
Langsam komme ich mir hier vor, wie in den USA, wo auf der Packung Mikrowellenpopcorn minutiöse Szenarien aufgeführt sein müssen, z.B. dass man vorher sicherstellt, dass die Katze nicht auch in der Mikrowelle sitzt. Oder so.
Zur Vorbeugung von Schimmelpilz und Co. muss bei den heute "dichten" Gebäuden laut Energieeinsparverordnung ein Mindestluftwechsel gewährleistet werden.
Das als rudimentäre Informationen vorausgeschickt wird nun geschlussfolgert, dass der Vermieter/Eigentümer für ein gesundes Wohnklima zu sorgen hat.
Wie das praktisch gehen soll, da man meiner Meinung nach nicht alles über eine Zwangsbelüftung regeln kann?
Der hiesige Haus- und Grundbesitzerverein regt an, dem Mieter konkrete Lüftungsmassnahmen in den Mietvertrag zu schreiben.
Wie konkret das wohl aussehen kann, soll oder muss, Stosslüften, Querlüften, wann, wie oft, bei welcher Tätigkeit, wie lange etc.pp.?
Langsam komme ich mir hier vor, wie in den USA, wo auf der Packung Mikrowellenpopcorn minutiöse Szenarien aufgeführt sein müssen, z.B. dass man vorher sicherstellt, dass die Katze nicht auch in der Mikrowelle sitzt. Oder so.
Geschrieben von Martina Preuss
in Recht + Gesetz
um
10:13
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Zuletzt bearbeitet am 29.03.2012 10:30
Mittwoch, 21. März 2012
Fahrräder im Dutzend
Nachdem der Fahrradkeller im Haus buchstäblich überquoll, wurde beschlossen, eine Aufräum-, oder besser Ausräumaktion zu starten.
Die Mieter wurden gebeten, ihre Räder entsprechend zu kennzeichnen, alle anderen Fahrräder sollten dem Sperrmüll oder einer sozialen Einrichtung zur Wiederaufbereitung zugeführt werden.
Letzten Freitag war es soweit. Einige Räder waren mit Zettel versehen, einige wurden von Mietern vorsichtshalber in den eigenen Keller gebracht. Den Rest, ungefähr ein Dutzend Räder und eine Kinderkarre, haben wir erstmal zwischengelagert. Bis nächste Woche warte ich ab, ob sich noch jemand meldet, um nach dem Verbleib seines Rades zu fragen.
Danach rufe ich erstmal bei einer Einrichtung an, ob sie nicht ein paar ganz gut erhaltene Fahrräder gebrauchen können. Die meisten haben nämlich eigentlich nur platte Reifen und können mit ein paar Ersatzteilen wieder strassentauglich gemacht werden. Eine Anmeldung zum Sperrmüll kommt ganz zuletzt, wenn die Fahhräder wirklich gar keiner haben will.
Ach, und jetzt ist übrigens tatsächlich wieder Platz im Fahrradkeller.
Die Mieter wurden gebeten, ihre Räder entsprechend zu kennzeichnen, alle anderen Fahrräder sollten dem Sperrmüll oder einer sozialen Einrichtung zur Wiederaufbereitung zugeführt werden.
Letzten Freitag war es soweit. Einige Räder waren mit Zettel versehen, einige wurden von Mietern vorsichtshalber in den eigenen Keller gebracht. Den Rest, ungefähr ein Dutzend Räder und eine Kinderkarre, haben wir erstmal zwischengelagert. Bis nächste Woche warte ich ab, ob sich noch jemand meldet, um nach dem Verbleib seines Rades zu fragen.
Danach rufe ich erstmal bei einer Einrichtung an, ob sie nicht ein paar ganz gut erhaltene Fahrräder gebrauchen können. Die meisten haben nämlich eigentlich nur platte Reifen und können mit ein paar Ersatzteilen wieder strassentauglich gemacht werden. Eine Anmeldung zum Sperrmüll kommt ganz zuletzt, wenn die Fahhräder wirklich gar keiner haben will.
Ach, und jetzt ist übrigens tatsächlich wieder Platz im Fahrradkeller.
Geschrieben von Martina Preuss
in Sonstiges
um
17:53
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Zuletzt bearbeitet am 21.03.2012 18:05
Mittwoch, 29. Februar 2012
Das Leben und der Tod
Da liegt sie also, die Sterbeurkunde, die der Freund des verstorbenen Mieters, der seinen Nachlass ordnet, vorbeigebracht hat.
Der Sterbezeitpunkt ist über fast 3 Tage definiert, laut Auskunft des Freundes ist der Mieter untergegangen, sowohl sozial als auch gesundheitlich/psychisch. Einsam in der Wohnung zu sterben stelle ich mir jedenfalls nicht schön vor.
Und wenn dann auch noch die Polizei im Haus steht und bei den Nachbarn herumfragt, ist die Verwirrung gross; wie sich herausstellte, war die Polizei jedoch wegen einer ganz anderen Sache im Haus.
Als Vermieter bzw. Verwaltung bekommt man meist nur wenig davon mit, im letzten Jahr hatte ich z.B. nur ein einziges Mal telefonischen Kontakt zu dem Mieter.
Immerhin habe ich durch die Nachfrage einer Nachbarin wegen des Polizeieinsatzes überhaupt erst erfahren, dass der Mieter verstorben ist, Freund und die einzig verbliebene, nicht in der Nähe wohnende Verwandtschaft hatten uns noch nicht informiert.
Gestern erreichten wir den Freund auf dem Handy des Mieters und konnten uns verabreden, um die nächsten Schritte zu besprechen. Der Freund ist mit dem ausräumen und sortieren und dem ganzen Schriftkram immer noch ziemlich beschäftigt, die Renovierung der Wohnung wird daher der Vermieter in Absprache mit den Erben übernehmen.
In einer Wohnung wird gelebt. Und manchmal auch gestorben ...
Der Sterbezeitpunkt ist über fast 3 Tage definiert, laut Auskunft des Freundes ist der Mieter untergegangen, sowohl sozial als auch gesundheitlich/psychisch. Einsam in der Wohnung zu sterben stelle ich mir jedenfalls nicht schön vor.
Und wenn dann auch noch die Polizei im Haus steht und bei den Nachbarn herumfragt, ist die Verwirrung gross; wie sich herausstellte, war die Polizei jedoch wegen einer ganz anderen Sache im Haus.
Als Vermieter bzw. Verwaltung bekommt man meist nur wenig davon mit, im letzten Jahr hatte ich z.B. nur ein einziges Mal telefonischen Kontakt zu dem Mieter.
Immerhin habe ich durch die Nachfrage einer Nachbarin wegen des Polizeieinsatzes überhaupt erst erfahren, dass der Mieter verstorben ist, Freund und die einzig verbliebene, nicht in der Nähe wohnende Verwandtschaft hatten uns noch nicht informiert.
Gestern erreichten wir den Freund auf dem Handy des Mieters und konnten uns verabreden, um die nächsten Schritte zu besprechen. Der Freund ist mit dem ausräumen und sortieren und dem ganzen Schriftkram immer noch ziemlich beschäftigt, die Renovierung der Wohnung wird daher der Vermieter in Absprache mit den Erben übernehmen.
In einer Wohnung wird gelebt. Und manchmal auch gestorben ...
Geschrieben von Martina Preuss
in Mieter/-in
um
11:25
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Zuletzt bearbeitet am 29.02.2012 11:42
Mittwoch, 15. Februar 2012
Zettel sind zum ignorieren da
Manchmal liebe ich "meine" Mieter.
Unter dem Aushang, dass Fluchtwege freigehalten werden müssen und man hier, an dieser Stelle, bitte keine Fahrräder abstellen möge, zumal zwei Schritte weiter der Fahrradkeller zur Verfügung steht, genau unter diesem Aushang, stand neulich dick und bräsig ... ein Fahrrad.
Sicherheitsaspekte geniessen anscheinend eh keinen hohen Stellenwert. Im anderen Haus sprach mich ein Mieter an, weil er aufgefordert worden war, den direkt auf der Treppe prunkenden Blumentopf zu entfernen, da dieser eine Stolperfalle darstellt.
Auch meinem Argument, dass sowas z.B. bei einem Feuer mit entsprechender Rauchentwicklung eine Gefährdung der Mieter bedeutet, wurde eher mit Unverständnis begegnet.
Dem wiederum ich nur noch mit Unverständnis begegnen kann.
Unter dem Aushang, dass Fluchtwege freigehalten werden müssen und man hier, an dieser Stelle, bitte keine Fahrräder abstellen möge, zumal zwei Schritte weiter der Fahrradkeller zur Verfügung steht, genau unter diesem Aushang, stand neulich dick und bräsig ... ein Fahrrad.
Sicherheitsaspekte geniessen anscheinend eh keinen hohen Stellenwert. Im anderen Haus sprach mich ein Mieter an, weil er aufgefordert worden war, den direkt auf der Treppe prunkenden Blumentopf zu entfernen, da dieser eine Stolperfalle darstellt.
Auch meinem Argument, dass sowas z.B. bei einem Feuer mit entsprechender Rauchentwicklung eine Gefährdung der Mieter bedeutet, wurde eher mit Unverständnis begegnet.
Dem wiederum ich nur noch mit Unverständnis begegnen kann.
Geschrieben von Martina Preuss
in Sonstiges
um
12:11
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Zuletzt bearbeitet am 15.02.2012 12:28
Tags für diesen Artikel: Sicherheit, Zettel
Freitag, 10. Februar 2012
Die unendliche Stromgeschichte
Heute traf ein Schreiben des Stromversorgers ein, die für den nicht mehr ganz so neuen Neubau wieder einmal Eigentümer ermittelt haben.
Ich weiss langsam nicht mehr, ob ich weinen oder lachen soll:
Zum x-ten Mal ist das Schreiben für die nicht existierende Hausnr. aufgesetzt worden, auch nach zahlreichen Telefonaten von mir, vom Eigentümer, vom Stromableser haben sie es dort nicht geschafft, die Hausnummer zu korrigieren.
Der Clou ist jedoch, dass auf dem Zettel, auf dem die Zählerstände und Eigentümerdaten abgefragt werden, plötzlich eine ganz andere Strasse steht. Immerhin gibt es diese Strasse in Göttingen, das ist aber auch schon alles.
Die zweite Stromgeschichte konnte ich gestern (hoffentlich) telefonisch klären. Wir haben für zwei Häuser vor einiger Zeit vom Grundversorger zu einem damals sehr günstigen Ökostromanbieter gewechselt. Inzwischen ist dieser von der Gazprom übernommen worden, auf meine Nachfrage versicherte mir der Mitarbeiter gestern, dass wir auch weiterhin 100 Prozent Ökostrom bekommen werden. Mit der Preiserhöhung zum 1. April sparen wir zwar nichts mehr, allerdings bleibt das Gewissen rein.
Für jedes Haus bekamen wir unterschiedliche Arbeitspreise genannt, was mich zuerst doch verwunderte, zumal ich das ohne Kundennr. oder Angabe der Verbrauchsstelle nicht zuordnen konnte. Der Mitarbeiter erklärte mir, die Preise würden je nach Wegstrecke berechnet, wer also näher dran an der - beispielsweise - Windkraftanlage wohnt, hat Glück. Habe ich zwar noch nie von gehört, erscheint mir aber zumindest logisch.
Ha, und übrigens bin ich als Immobilienprofi
zum Immobilien-Professional-Panel der Immowelt eingeladen worden.
Scheint ein neues, themenspezifisches Umfragepanel zu sein, als langjährige Teilnehmerin an einem halben Dutzend Verbraucherpanels werde ich mir das auf jeden Fall auch angucken.
Ich weiss langsam nicht mehr, ob ich weinen oder lachen soll:
Zum x-ten Mal ist das Schreiben für die nicht existierende Hausnr. aufgesetzt worden, auch nach zahlreichen Telefonaten von mir, vom Eigentümer, vom Stromableser haben sie es dort nicht geschafft, die Hausnummer zu korrigieren.
Der Clou ist jedoch, dass auf dem Zettel, auf dem die Zählerstände und Eigentümerdaten abgefragt werden, plötzlich eine ganz andere Strasse steht. Immerhin gibt es diese Strasse in Göttingen, das ist aber auch schon alles.
Die zweite Stromgeschichte konnte ich gestern (hoffentlich) telefonisch klären. Wir haben für zwei Häuser vor einiger Zeit vom Grundversorger zu einem damals sehr günstigen Ökostromanbieter gewechselt. Inzwischen ist dieser von der Gazprom übernommen worden, auf meine Nachfrage versicherte mir der Mitarbeiter gestern, dass wir auch weiterhin 100 Prozent Ökostrom bekommen werden. Mit der Preiserhöhung zum 1. April sparen wir zwar nichts mehr, allerdings bleibt das Gewissen rein.
Für jedes Haus bekamen wir unterschiedliche Arbeitspreise genannt, was mich zuerst doch verwunderte, zumal ich das ohne Kundennr. oder Angabe der Verbrauchsstelle nicht zuordnen konnte. Der Mitarbeiter erklärte mir, die Preise würden je nach Wegstrecke berechnet, wer also näher dran an der - beispielsweise - Windkraftanlage wohnt, hat Glück. Habe ich zwar noch nie von gehört, erscheint mir aber zumindest logisch.
Ha, und übrigens bin ich als Immobilienprofi
Scheint ein neues, themenspezifisches Umfragepanel zu sein, als langjährige Teilnehmerin an einem halben Dutzend Verbraucherpanels werde ich mir das auf jeden Fall auch angucken.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
11:46
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Zuletzt bearbeitet am 10.02.2012 12:23
Dienstag, 31. Januar 2012
Fernwärme Jahresverbrauchsabrechnung
Soeben habe ich die Jahresverbrauchsabrechnung für die genutzte Fernwärme erhalten, bedingt durch den milden Winter letztes Jahr bekommen wir etwas zurück.
Damit lässt sich leider für das laufende Jahr nicht rechnen, denn eine neue Preisregelung für das Netz sieht seit Januar einen erhöhten Grundpreis - ungefähr das 2,5fache - und einen ebenfalls saftig erhöhten Arbeitspreis - von 2,096 Cent auf 4,8 Cent/kWh - vor.
Jedes Quartal findet eine durchaus komplizierte Neuberechnung der Preise statt, über die der Verbraucher erst mit der nächsten Jahresabrechnung informiert wird - und dann wahrscheinlich vom Stuhl fällt.
Ob das Verteilen der Berechnungsformel und der lapidare Hinweis, dass zur Berechnung Heizölpreisindex, Erdgaspreisindex und Fernwärmepreisindex herangezogen werden, die man sich beim Statistischen Bundesamt abholen kann, als Information überhaupt ausreichend ist?
Ärgerlicherweise ist dem Verbraucher mit dem (damals "verordneten") Anschluss an die Fermwärmestation sowieso jegliche Handlungsfreiheit genommen worden und ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter unmöglich.
Es heisst also: entweder frieren oder blechen, blechen, blechen.
Frage mich, wie man das Hartz IV Empfängern verkaufen soll, da die Heizkosten seit einiger Zeit nicht mehr übernommen werden, sondern aus dem Mietgeld herausfallen.
Damit lässt sich leider für das laufende Jahr nicht rechnen, denn eine neue Preisregelung für das Netz sieht seit Januar einen erhöhten Grundpreis - ungefähr das 2,5fache - und einen ebenfalls saftig erhöhten Arbeitspreis - von 2,096 Cent auf 4,8 Cent/kWh - vor.
Jedes Quartal findet eine durchaus komplizierte Neuberechnung der Preise statt, über die der Verbraucher erst mit der nächsten Jahresabrechnung informiert wird - und dann wahrscheinlich vom Stuhl fällt.
Ob das Verteilen der Berechnungsformel und der lapidare Hinweis, dass zur Berechnung Heizölpreisindex, Erdgaspreisindex und Fernwärmepreisindex herangezogen werden, die man sich beim Statistischen Bundesamt abholen kann, als Information überhaupt ausreichend ist?
Ärgerlicherweise ist dem Verbraucher mit dem (damals "verordneten") Anschluss an die Fermwärmestation sowieso jegliche Handlungsfreiheit genommen worden und ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter unmöglich.
Es heisst also: entweder frieren oder blechen, blechen, blechen.
Frage mich, wie man das Hartz IV Empfängern verkaufen soll, da die Heizkosten seit einiger Zeit nicht mehr übernommen werden, sondern aus dem Mietgeld herausfallen.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
12:51
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Zuletzt bearbeitet am 31.01.2012 13:17
Tags für diesen Artikel: Heizkosten, Stadtwerke
Dienstag, 24. Januar 2012
Irgendwas ist ja immer
Da hatte ich mich gefreut, dass während des Weihnachtsurlaubes weder die Heizung noch das Wasser ausgefallen ist, aber das war wohl die trügerische Ruhe vor dem Sturm.
Seitdem geht eins nach dem anderen kaputt. Oder läuft aus. Wie z.B. gestern die Münzwaschmaschine, die Gottseidank im Keller steht, so dass das ausgelaufene Wasser keinen grösseren Schaden angerichtet hat.
Warum die Maschine ausgelaufen ist, haben wir nicht sehen können, kein Schlauch war (ab-)gerissen, keine Verstopfung ward gefunden.
Wenigstens hat das Aquastop reagiert, und zwar mit der überaus sinnigen Meldung, man sollte jetzt mal den Wasserhahn zudrehen.
Jetzt warte ich, was der Reparaturdienst herausfindet. Hoffentlich nichts ernstes, die Maschine ist relativ neu, und auch, wenn sie von den Hausbewohnern rege genutzt wird, sollte sie länger als 2 Jahre halten.
(Meine eigene Waschmaschine hält seit ungefähr 20 Jahren, davon können sich neue Modelle mal eine Scheibe abschneiden.
)
Seitdem geht eins nach dem anderen kaputt. Oder läuft aus. Wie z.B. gestern die Münzwaschmaschine, die Gottseidank im Keller steht, so dass das ausgelaufene Wasser keinen grösseren Schaden angerichtet hat.
Warum die Maschine ausgelaufen ist, haben wir nicht sehen können, kein Schlauch war (ab-)gerissen, keine Verstopfung ward gefunden.
Wenigstens hat das Aquastop reagiert, und zwar mit der überaus sinnigen Meldung, man sollte jetzt mal den Wasserhahn zudrehen.
Jetzt warte ich, was der Reparaturdienst herausfindet. Hoffentlich nichts ernstes, die Maschine ist relativ neu, und auch, wenn sie von den Hausbewohnern rege genutzt wird, sollte sie länger als 2 Jahre halten.
(Meine eigene Waschmaschine hält seit ungefähr 20 Jahren, davon können sich neue Modelle mal eine Scheibe abschneiden.
Geschrieben von Martina Preuss
in Reparaturen
um
11:40
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Zuletzt bearbeitet am 31.01.2012 13:15
Tags für diesen Artikel: Waschmaschine
Samstag, 3. Dezember 2011
Gasanbieter wechseln
Auch wenn der November leicht zu warm und zu trocken war, wir müssen damit rechnen, dass doch noch ein Winter kommt. Dann heisst es wieder heizen - und blechen. Die Energielieferanten haben pünktlich zur Heizperiode ihre Preise erhöht.
Wer kann, sollte sich da ähnlich wie beim Strom aufmachen, Preise vergleichen, Vertragsbedingungen ansehen und evt. wechseln. Viele wissen es vielleicht noch nicht, aber das geht im Prinzip genauso einfach, wie beim Wechsel des Stromanbieters. Ich schreibe jedoch "Wer kann", weil wir z.B. mit einigen Häusern an eine Fernwärmestation angeschlossen sind und somit leider keine Wahl haben, sondern immer schön die Preise schlucken müssen, die die Stadtwerke uns präsentieren.
Mit einem Haus habe ich jedoch bereits einen Gasanbieter-Wechsel durchführen können und mich dazu einer entsprechenden Preisvergleichsseite bedient. Man gibt einfach die Postleitzahl ein und den letzten Gasverbrauch, der meist über ein Jahr ermittelt wurde. Schon bekommt man eine Auflistung an möglichen Alternativen inklusive des Einsparpotentials.
Zu beachten wären bei der endgültigen Auswahl des neuen Gasanbieters auf jeden Fall die Vertragsbedingungen, z.B. wie lange eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit ist und wie lange eine Preisgarantie gilt. Beide Zeiträume sollten mindestens übereinstimmen, eine Preisgarantie sollte zudem nicht nur 3 oder 6 Monate gelten, sonst ist man evt. gezwungen, gleich wieder den Gasanbieter zu wechseln. Ebenso sollten Kündigungsfristen bzw. automatische Vertragsverlängerungen nicht ausser acht gelassen werden.
Eine zu hinterlegende Kaution oder gar Vorkasse kamen bzw. kommen für mich persönlich nicht in Betracht, selbst wenn der Gaspreis dadurch noch günstiger sein sollte, aber das Risiko eines Ausfalls wäre mir zu hoch.
Alles, was man noch über einen reibungslosen Wechsel des Gasanbieters wissen muss, kann hier nachgelesen werden, der Artikel ist ausführlich und verständlich geschrieben: Die Checkliste
Übrigens sollte man nicht dem Irrglauben verfallen und denken, die grossen Energiekonzerne wären immer per se diejenigen mit den günstigsten Preisen, kleinere und unabhängige Unternehmen reihen sich viel öfter in die Liste günstiger Gasanbieter ein.
Neben dem Preis dürfte ein weiterer Vorteil meiner Meinung nach sein, dass man nicht bei einem Call-Center landet, wenn es mal etwas telefonisch zu klären gibt; mit den Call Centern grosser Anbieter habe ich inzwischen nämlich schon so manche Erfahrung gesammelt, die nicht dazu angetan ist, in solchen Einrichtungen gesteigerten und kompetenten Service zu erwarten.
So, nachdem ich also alles verglichen und mir einen Kandidaten ausgesucht hatte, forderte ich den Vertrag an, dieser wurde unterzeichnet und ich glaube, der neue Anbieter hat sich auch um die Kündigung beim alten Gasanbieter gekümmert. Das ganze dauerte tatsächlich ungefähr 6 Wochen, und hängt natürlich auch von den Kündigungsfristen ab. Seit letztem Jahr sind wir daher glückliche Nutzer eines neuen Gaslieferanten und wie ich bei der ersten Abrechnung gesehen habe, hat das den Mietern, es handelt sich um ein Haus mit 19 Wohneinheiten, eine schöne Ersparnis von fast 2000 € eingebracht.
Dafür hat sich der Aufwand gelohnt, zumal es nicht wirklich schwierig war. Also los, Hauseigentümer und -verwalter, ihr könnt das auch.
Wer kann, sollte sich da ähnlich wie beim Strom aufmachen, Preise vergleichen, Vertragsbedingungen ansehen und evt. wechseln. Viele wissen es vielleicht noch nicht, aber das geht im Prinzip genauso einfach, wie beim Wechsel des Stromanbieters. Ich schreibe jedoch "Wer kann", weil wir z.B. mit einigen Häusern an eine Fernwärmestation angeschlossen sind und somit leider keine Wahl haben, sondern immer schön die Preise schlucken müssen, die die Stadtwerke uns präsentieren.
Mit einem Haus habe ich jedoch bereits einen Gasanbieter-Wechsel durchführen können und mich dazu einer entsprechenden Preisvergleichsseite bedient. Man gibt einfach die Postleitzahl ein und den letzten Gasverbrauch, der meist über ein Jahr ermittelt wurde. Schon bekommt man eine Auflistung an möglichen Alternativen inklusive des Einsparpotentials.
Zu beachten wären bei der endgültigen Auswahl des neuen Gasanbieters auf jeden Fall die Vertragsbedingungen, z.B. wie lange eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit ist und wie lange eine Preisgarantie gilt. Beide Zeiträume sollten mindestens übereinstimmen, eine Preisgarantie sollte zudem nicht nur 3 oder 6 Monate gelten, sonst ist man evt. gezwungen, gleich wieder den Gasanbieter zu wechseln. Ebenso sollten Kündigungsfristen bzw. automatische Vertragsverlängerungen nicht ausser acht gelassen werden.
Eine zu hinterlegende Kaution oder gar Vorkasse kamen bzw. kommen für mich persönlich nicht in Betracht, selbst wenn der Gaspreis dadurch noch günstiger sein sollte, aber das Risiko eines Ausfalls wäre mir zu hoch.
Alles, was man noch über einen reibungslosen Wechsel des Gasanbieters wissen muss, kann hier nachgelesen werden, der Artikel ist ausführlich und verständlich geschrieben: Die Checkliste
Übrigens sollte man nicht dem Irrglauben verfallen und denken, die grossen Energiekonzerne wären immer per se diejenigen mit den günstigsten Preisen, kleinere und unabhängige Unternehmen reihen sich viel öfter in die Liste günstiger Gasanbieter ein.
Neben dem Preis dürfte ein weiterer Vorteil meiner Meinung nach sein, dass man nicht bei einem Call-Center landet, wenn es mal etwas telefonisch zu klären gibt; mit den Call Centern grosser Anbieter habe ich inzwischen nämlich schon so manche Erfahrung gesammelt, die nicht dazu angetan ist, in solchen Einrichtungen gesteigerten und kompetenten Service zu erwarten.
So, nachdem ich also alles verglichen und mir einen Kandidaten ausgesucht hatte, forderte ich den Vertrag an, dieser wurde unterzeichnet und ich glaube, der neue Anbieter hat sich auch um die Kündigung beim alten Gasanbieter gekümmert. Das ganze dauerte tatsächlich ungefähr 6 Wochen, und hängt natürlich auch von den Kündigungsfristen ab. Seit letztem Jahr sind wir daher glückliche Nutzer eines neuen Gaslieferanten und wie ich bei der ersten Abrechnung gesehen habe, hat das den Mietern, es handelt sich um ein Haus mit 19 Wohneinheiten, eine schöne Ersparnis von fast 2000 € eingebracht.
Dafür hat sich der Aufwand gelohnt, zumal es nicht wirklich schwierig war. Also los, Hauseigentümer und -verwalter, ihr könnt das auch.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
um
15:47
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Zuletzt bearbeitet am 06.12.2011 13:25
Freitag, 18. November 2011
Wie verpeilt darf man sein?
Unser überörtlicher Stromkonzern nötigte mir mal wieder ein WTF ab, als ich den neuesten Brief öffnete.
Nach anderthalb Jahren haben sie es geschafft, für den Neubau eine korrekte Adresse in ihre Datenbank aufzunehmen; dass die Briefe an eine nicht existierende Hausnummer überhaupt angekommen sind, haben wir wahrscheinlich nur der Post zu verdanken.
Dann schickten sie mir aufgrund eines Mieterwechsels zwei verschiedene Vertragsabschlüsse für die betreffende Wohnung. Zuerst dachte ich, die Mietpartei hätte sich, wie neuerdings anscheinend üblich, nicht um den Stromanschluss gekümmert, so dass der Vertrag automatisch beim Eigentümer landet. Nein, beide Verträge waren bereits storniert, als ich anrief und korrekt auf die neue Mietpartei eingetragen.
Vier Monate, nachdem das eigentlich geklärt war, kommt der Stromanbieter nun mit einer Rechnung für die Wohnung angedackelt, und zwar möchte man für einen ganzen Tag, den Tag, ab dem eigentlich schon der Vertrag auf die neue Mietpartei laufen sollte, ganze 27 Cent in Rechnung stellen ...
Mir fehlen langsam die Worte, ausser einigen üblen Sprüchen, die ich hier nicht veröffentlichen möchte.
Mir fehlt aber vor allem die Lust, jetzt nochmal bei diesem *#"! anzurufen.
Mann, Mann, Mann, und für diesen Bockmist zahlen die Verbraucher dann horrende Strompreise.
Nach anderthalb Jahren haben sie es geschafft, für den Neubau eine korrekte Adresse in ihre Datenbank aufzunehmen; dass die Briefe an eine nicht existierende Hausnummer überhaupt angekommen sind, haben wir wahrscheinlich nur der Post zu verdanken.
Dann schickten sie mir aufgrund eines Mieterwechsels zwei verschiedene Vertragsabschlüsse für die betreffende Wohnung. Zuerst dachte ich, die Mietpartei hätte sich, wie neuerdings anscheinend üblich, nicht um den Stromanschluss gekümmert, so dass der Vertrag automatisch beim Eigentümer landet. Nein, beide Verträge waren bereits storniert, als ich anrief und korrekt auf die neue Mietpartei eingetragen.
Vier Monate, nachdem das eigentlich geklärt war, kommt der Stromanbieter nun mit einer Rechnung für die Wohnung angedackelt, und zwar möchte man für einen ganzen Tag, den Tag, ab dem eigentlich schon der Vertrag auf die neue Mietpartei laufen sollte, ganze 27 Cent in Rechnung stellen ...
Mir fehlen langsam die Worte, ausser einigen üblen Sprüchen, die ich hier nicht veröffentlichen möchte.
Mann, Mann, Mann, und für diesen Bockmist zahlen die Verbraucher dann horrende Strompreise.
Geschrieben von Martina Preuss
in Betriebskosten
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10:46
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Zuletzt bearbeitet am 05.12.2011 09:30
Tags für diesen Artikel: Strom

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